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Tag der Steine in der Stadt

Alljährlich bieten Mitglieder des Netzwerkes am gleichen Wochenende, dem "Tag der Steine in der Stadt" Führungen zu den Naturwerksteinen in deutschen Städten an. Für viele Besucher ist es die erste Stadtführung dieser Art, für andere ist dieser Tag bereits eine beliebte Möglichkeit über die Steine unsere unmittelbaren Umgebung zu erfahren.

Im folgenden sei das Konzept des "Tag der Steine in der Stadt" näher erläutert. Mitmachen kann jeder! Sei es als Gast oder als Führender!

Ziel dieses Tages ist es, deutschlandweit Steine in den Städten öffentlichkeits-wirksam zu zeigen.

Fachleute wie Steinmetzen oder Geowissenschaftler wollen Verständnis für und Freude an Naturwerksteinen in unserer städtischen Umgebung wecken und natürlich auch auf die Besonderheiten des jeweiligen heimischen Materials aufmerksam machen. Aufgrund der Erfahrungen seit 2008 ist dieser Tag nun etabliert; die einschlägigen Fachzeitschriften "Naturstein" und "Stein" haben darüber berichtet, örtlich vielfach auch die Lokalpresse. Der Tag wird alljährlich wiederholt, dabei jeweils vor Ort und gemeinsam im Netzwerk weiter entwickelt.

Als Datum hat sich ein Samstag Mitte Oktober bewährt (jeweiliges Datum siehe auf diesen Seiten); je nach örtlichen Gegebenheiten können auch die Tage davor oder der folgende Sonntag genutzt werden.

Fachkundig geführte Stein-Spaziergänge/Exkursionen bieten sich für diesen Tag an; die kann man auch in relativ kleinen Städten gehaltvoll und attraktiv gestalten. In den letzten Jahren wurden Exkursionen in vielen kleinen und großen Orten angeboten – etwa in Rostock, Lübeck, Köln und Herford, in Chemnitz, Nienburg (Weser), Rathenow (Brandenburg), Remscheid und Straubing. Das Zusammenwirken von unterschiedlichen Fachleuten wie Steinmetzen, Stadtführern, Geowissenschaftlern und/oder stadtgeschichtlich orientierten Architekten macht solche Führungen besonders nachhaltig.

Viele weitere Angebote sind für diesen Tag denkbar: Unter anderen Vortragsveranstaltungen, Besuche von einschlägigen Sammlungen, Werkstattbesuche bei Steinmetzen oder auch bei Künstlern/Steingestaltern, Werksbesuche bei Natursteinfirmen („Tag der offenen Tür“), Exkursionen zu Natursteinbrüchen oder Führungen auf Friedhöfen. Natürlich kann man ein spezifisches Publikum ansprechen; z.B. sind Kinder schon sehr früh für Stein- Themen zu begeistern.

Dem Veranstalter vor Ort sind bezüglich des Angebots von Aktivitäten verschiedener Art kaum Grenzen gesetzt, „nur“ durch die eigenen anderweitigen Aufgaben. Für die genannten denkbaren Veranstaltungen gibt es nicht nur fachliche sondern auch organisatorische Partner. Ob z.B. Steinmetzinnung oder Natursteinverband, ob Verkehrs- oder Heimatverein, ob naturwissenschaftlicher Verein, naturwissenschaftliches Museum oder örtliche BUND-Gruppe: Mit gemeinsamen Aktionen erregt man mehr Aufmerksamkeit, spricht mehr Teilnehmer an und gibt vielseitigere Informationen als mit Einzelaktionen.

Dieser Tag ergänzt den „Tag des Geotops“, der sich auf geologische Naturdenkmäler und deren Schutz konzentriert, sowie den „Tag des Offenen Denkmals“ mit seinem Hauptanliegen Denkmalschutz. Der „Tag der Steine in der Stadt“ soll zum bewussten alltäglichen Steinerlebnis anregen; es soll hingewiesen werden zum Beispiel auf Pflaster, Brunnen und Brücken, auf Fassaden, Fenster- bzw. Türeinfassungen oder Dachdeckung, eben auf den Einsatz und Bearbeitung der Steine, und zugleich auf die Vielfalt ihrer Bildung und Zusammensetzung.

Die Aktivitäten dieses Tages werden lokal angeregt, geplant, durchgeführt und verantwortet. Mit seiner Internet-Site trägt das Netzwerk „Steine in der Stadt“ zur wechselseitigen Information bei; es erstellt einen überregionalen Plan von Veranstaltungen, die fachlich fundiert dem oben erläuterten Ziel dienen. - Wer finanzielle Unterstützung braucht, muss sie selbst einwerben; das Netzwerk „Steine in der Stadt“ verfügt über keinerlei Mittel. Das gemeinsame Ziel und der gemeinsam gestaltete Tag kann aber durchaus unterstützendes Argument für Antrag/Bitte um finanzielle Unterstützung anderswo sein.

Die Erfahrungen seit 2008 zeigen, dass man für kurzfristig geplante Veranstaltungen kaum freie Termine, Partner und nur wenig Teilnehmer bekommt. Daher wenden wir uns mit dieser Seite dauernd an potenzielle Mitstreiter, damit Sie dieses Vorhaben in Ihre Jahresplanung aufnehmen, Partner vor Ort gewinnen und dann in aller Ruhe Ihre Veranstaltung(en) vorbereiten können.

Rechtzeitig, aber nicht zu lange vorher sollte man die lokale Presse einbeziehen. Es lohnt sich der Aufwand, den einen oder anderen Journalisten vorab soweit in die Welt der Steine einzuführen, dass er schon vor dem Tag eine Neugier-weckende Ankündigung/Einladung in sein Blatt bringt.

Zusammenfassend: Beteiligen kann sich jede/r in seiner/ihrer Stadt mit den eigenen Ideen, Möglichkeiten und Verbündeten. Das Netzwerk „Steine in der Stadt“ dient hier einerseits zur wechselseitigen Information, Anregung und Einladung (Auch als Aktive/r schaut man sich ja gerne mal in einer anderen Stadt um!), anderseits zur Information der fachlichen und interessierten Allgemeinheit. Wenn Sie diese Kommunikationsmöglichkeit nutzen wollen, schicken Sie per E-mail, Fax oder Post Information über Art und Thema, Ort, Zeit, Treffpunkt, Kosten und Partner Ihrer Veranstaltung(en) ggf. auch www-site Ihrer Ankündigung zur Aufnahme in das tabellarische Gesamtprogramm auf unserem www-site. Wir werden dies bis zum Tag selbst je nach Kräften und vorhandener technischer Unterstützung aktualisieren.

Tag der Steine in der Stadt 2017

Der Tag der Steine in der Stadt 2017 ist der 14. Oktober.

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