Literaturtipp
Lepsius, R. G. (1890/1891):
Griechische Marmorstudien.
135 S.
In: Abhandlungen der Königlichen Preussischen Akademie der Wissenschaften zu Berlin
(Verlag der Königlichen Akademie der Wissenschaften).
Online-Version kostenlos verfügbar (Link siehe unten)
Ferdinand Heinz (Dresden)
06. Juni 2026
(ursprünglich veröffentlicht als Kurzbeitrag im Newsletter 01/2024)
Wirft der Besucher der Website www.steine-in-der-stadt.de einen Blick in die Bibliografie
des Netzwerkes und wählt in der
Suchmaske das Land Griechenland, so wird
er erstaunt sein, dass dazu bisher nur wenig
Literatur verzeichnet ist. Das erscheint
überraschend, weil Griechenland eine
große Zahl an Naturwerksteinvorkommen
besitzt, einige von ihnen in der Antike eine
beachtliche Rolle spielten und noch heute
besitzen. Zudem ist Griechenland eine weltweit
bedeutende Exportnation für Natursteinprodukte.
Ungeachtet dessen ist die
deutschsprachige Literatur auf dem Gebiet
der Naturwerksteine recht spärlich vertreten.
Allerdings entwickelten sich seit der
Mitte des 20. Jahrhunderts im internationalen
Rahmen zahlreiche englisch- und französischsprachige
Publikationen im Ergebnis
verschiedener Fachkonferenzen. Einen nicht
geringen Anteil an der Publikation moderner
Erkenntnisse über griechische Marmore und ihre Verbreitung im mediterranen
Raum kann die ASMOSIA (Association for the
Study of Marble and Other Stones in Antiquity)
für sich in Anspruch nehmen. Umso beachtlicher
erscheint eine im ausgehenden
19. Jahrhundert erschiene Monographie
über die Marmore von Griechenland.
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